Ausflugs-Tipps für den Januar
Was, wann und wo?
Faszinierende Schule des britischen Geschmacks
Das „Victoria and Albert“ in London ist das weltweit führende Museum für Kunst und Design – und Prinz Albert, der Mann der englischen Königin Victoria, hatte es vor über 150 Jahren gegründet: als Geschmacksschule der Nation. Eine Ausstellung in der Bonner Kunsthalle erzählt die Entstehungsgeschichte dieses faszinierenden Museums, das seit dem 19. Jahrhundert eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, Innovation und des Wissens darstellt. Für die Schau leiht das „V&A“ zum ersten Mal in seiner Geschichte fast 400 spektakuläre Objekte aus.
www.kah-bonn.de
Von wegen Leisetreter: Schuhe als Kultobjekt
Für Frauen ist diese Schau ein Muss: „Auf Schritt und Tritt“ im Kulturellen Forum zeigt den Schuh als Mode- und Kultobjekt und als das Ergebnis feiner Handwerkskunst. Neben wertvollen historischen Modellen sind auch außergewöhnliche moderne zu sehen. Bis zum 5. Februar.
www.kulturelles-forum-langenfeld.de
Die Kniende ist jetzt in Duisburg
Sie ist weltbekannt: Entstanden ist die Hübsche in einem Pariser Atelier im Jahr 1911, für ihren Erschaffer Wilhelm Lembruck markierte die Kniende einen Wendepunkt, der modernen Kunst gab sie wichtige Impulse. Zu ihrem 100. Geburtstag widmet das Duisburger Lembruck Museum der Skulptur bis zum 22. Januar eine Ausstellung mit Werken von Künstlern wie Matisse, Maillol und Rodin.
www.duisburg.de
Rauf aufs Glatteis!
Eiszeit in Essen: Noch bis zum 8. Januar haben Fans der Industriekultur die Möglichkeit, die Zeche Zollverein aus der Perspektive eines Schlittschuhläufers zu erleben.
www.zollverein.de
Museum holt Schätze aus seinen Depots
Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum gehört zu den bedeutendsten Gemäldegalerien Europas. Doch es zeigt in seinen drei Ausstellungsetagen nur etwa ein Drittel seines Schatzes. Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens öffnet das Wallraf in diesem Winter seine geheimnisumwitterten Depots. Unter dem Titel „Panoptikum“ zeigt es bis zum 22. Januar eine Sonderschau mit Hunderten Gemälden und Skulpturen, die bis dato noch nie oder nur selten öffentlich ausgestellt waren.
www.museenkoeln.de
Was sonst noch läuft…
Aachen. „Nie wieder störungsfrei!“: So heißt eine Schau, mit der das Ludwig Forum Aachen einen Blick in die Kunst der 60-er und 70-er Jahre gibt – eine Zeit, in welcher der Kunstbegriff durch neue Strömungen erweitert wurde. Bis zum 5. Februar.
www.ludwigforum.de
Dortmund. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte widmet sich dem Leben und Werk der Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs. Unter dem Titel „Flucht und Verwandlung“ zeigt die Schau bis zum 29. Januar bislang unbekannte Fotos, Texte und weitere Zeugnisse.
mkk.dortmund.de
Münster. Kuroda Tatsuaki war einer der bedeutendsten japanischen Kunsthandwerker des 20. Jahrhunderts. Das Museum für Lackkunst gewährt bis zum 22. Januar Einblick in das Lebenswerk des Künstlers.
www.museum-fuer-lackkunst.de
Dortmund. Wenn aus Kohle Kunst wird, ist das etwas Besonderes. „Kohlekeramik – Medaillen, Plaketten, Gebrauchsobjekte“ heißt eine neue Schau, die bis zum 12. Februar in der Zeche Zollern zu sehen ist.
www.lwl-industriemuseum.de
Bochum. Das Haus Kemnade des Kunstmuseums Bochum präsentiert bis zum 15. Januar „Das Dach der Welt“. Gezeigt werden Kult- und Alltagsgegenstände aus Tibet und Ladakh.
www.bochum.de/kunstmuseum
Fotos: Veranstalter |