Vier Blickpunkt-Leser im Fokus
Wie kommen Sie in Fahrt?
Thorsten Stöcker (32),
Industriemechaniker aus Feudingen:
„Das Wichtigste bei meinen Arbeitszeiten ist, zeitig ins Bett zu gehen. Ich fange um fünf Uhr an, da darf ich abends nicht später als um halb zehn schlafen gehen. Wenn ich mich dran halte, habe ich keine Probleme, in Fahrt zu kommen. Die Morgentoilette, einen Happen essen – mehr brauche ich nicht. Zu Schulzeiten bin ich gern liegengeblieben. Durch die Arbeit habe ich mich aber dran gewöhnt früh aufzuwachen, sogar sonntags.“
Susanne Koch (44), Energieanlagen-Elektronikerin aus Biedenkopf:
„Duschen und Zähne putzen, dann gehe ich aus dem Haus. Meist ohne zu essen, dafür ist es mir morgens um halb fünf noch zu früh. Ich frühstücke erst später in der Firma. Ich bin von Natur aus Frühaufsteherin. Klar gibt es Tage, da wäre ich lieber im Bett geblieben, aber ich rappele mich schon auf. Wir haben gleitende Arbeitszeiten, machen aber oft Überstunden, und man will ja früh genug zu Hause sein.“
Thomas Bode (36),
Industriemechaniker aus Bad Laasphe:
„Ich muss sehr schnell in Fahrt kommen, weil der Wecker nur eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn klingelt. Mir ist wichtiger, den Schlaf noch ein bisschen hinauszuzögern. Da ich zur Firma nur fünf Minuten zu Fuß brauche, geht das. Wenn ich durch die Kälte hin laufe, werde ich wach. Dann trinke ich noch drei Tassen Kaffee, über den Tag verteilt.“
Silke Seibel (36),
Industriekauffrau aus Bad Endbach:
„Ich gehe eine halbe Stunde mit meinen
beiden Hunden spazieren: Das ist ein guter Start in den Tag. Zum Wachwerden gehört noch Kaffee oder mein „Glückstee“, manchmal auch beides. Spaziergang und Fahrt mit eingerechnet, brauche ich zweieinhalb Stunden vor Arbeitsbeginn. Am Wochenende schlafe ich dann länger, aber auch nicht bis in die Puppen.“ |