Das Unternehmen „Charlotte Meentzen“ punktet
mit Pflanzenkosmetik
Kräuter als Quelle der Schönheit
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| Beauty-Unternehmerin: Katrin Hamann lernte die
Radeburger Produkte in der Lehre kennen und benutzt sie seit zehn
Jahren. Foto: Schimunek |
Entspannt ruht eine junge Frau auf der Massageliege des kleinen Leipziger
Beauty-Studios. Kosmetikerin Katrin Hamann knetet in das Gesicht der
Kundin behutsam eine Massage-Creme ein. „Je nach Typ wird die Haut
durch ein entsprechend angepasstes Produkt wieder ins Gleichgewicht gebracht“,
erklärt Hamann. In diesem Fall ist es trockene Haut, die unter Feuchtigkeits-
und Fettmangel leidet. Dies wird durch die Creme ausgeglichen. Zugleich
wird die Haut durch spezielle, zum Beispiel antientzündliche Wirkstoffe
gepflegt.
Kooperation mit der TU Dresden
Der Schönheitsladen ist ein Beispiel dafür, wie die Traditionsfirma
Charlotte Meentzen aus Radeberg bei Dresden ihre Produkte unter die Leute
bringt. „Viele Kundinnen fragen gezielt nach diesen Fabrikaten“,
sagt Hamann. Der Grund: Das 40 Mitarbeiter starke Unternehmen, das bereits
im Jahre 1930 gegründet wurde, verwendet für seine Pflegeprodukte
Wirkstoffe aus natürlichen Pflanzenextrakten – wie Hamamelis,
Ringelblume und Malve.
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| Keimfrei produziert: Hygiene ist bei der Firma
Charlotte Meentzen das A und O. Foto: Werk |
„Pflanzenextrakte regeln den Fett-Feuchtigkeits-Haushalt der Haut“,
erläutert Geschäftsführerin Tatjana Wenzelis-Mourkous. „Vitamine
bewahren vor unliebsamen Umwelteinflüssen, und Öle bauen einen
Schild auf, der die Haut vor Trockenheit schützt.“
Über 60 verschiedene Wirkstoffe stecken in den rund 100 Produkten
der Firma. Bis zu 15 in einem Produkt. Die Rezepturen werden mit Dermatologen
der Technischen Universität Dresden ausgiebig getestet – ohne
Tierversuche. Auch Allergiker können diese Kosmetika bestens vertragen.
Charlotte Meentzen ist übrigens der Name der Gründerin. Verkauft
wird inzwischen auch nach China und Australien. In letzter Zeit
wachsen Umsatz und Export jedes Jahr zweistellig. Damit das so bleibt,
wird in der eigenen Forschungsabteilung fleißig getüftelt.
Zurzeit an der zwölften Pflegeserie seit der Reprivatisierung 1991.
Uwe Rempe
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