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Freizeit-Tipps für den Mai 2009Was, wann und wo?
Kostbare Stoffe und aufregende Schnitte sowie ein fulminantes Spiel
der Farben, Pailletten, Perlen und Federn entführen in die nächtliche
Welt des großen Auftritts. In der Ausstellung „Im Zauber
der Nacht - Abendkleider aus zwei Jahrhunderten“ zeigen rund 60
Kleider und Anzüge wie sich die Moden und die Regeln von Benimm,
Sitte und Anstand geändert haben. Zahlreiche Accessoires und Schmuck,
aufwändig gestaltete Fächer und Parfum ergänzen den Reigen
von Verführung und erotischem Spiel. Im LVR-Industriemuseum, Schauplatz
Euskirchen bis Infos: www.industriemuseum.lvr.de
Für Wassily Kandinsky gab es keinen Wesensunterschied zwischen Malerei und Grafik. Beide Gattungen standen für ihn in einem engen Wechselverhältnis. Das Kunstmuseum Bonn zeigt bis 12. Juli 2009 eine Auswahl an Holz- und Linolschnitten, Radierungen, Lithografien und Plakaten, die der Künstler zwischen 1902 und 1942 erschaffen hat. Infos: www.kunstmuseum-bonn.de
Bald verwandelt sich die historische Altstadt von Unna wieder in eine echte italienische Piazza, gestaltet von zehn Lichtbauern aus Bari, einer Hafenstadt an der Adria: Vom 20. bis zum 24. Mai erzeugen 200.000 bunte Lichter an Bögen, Pavillons und Rosetten ein glitzerndes Lichtermeer. Weitere Infos: www.unna-marketing.de
In der „Nacht der Museen“ öffnen am 9. Mai rund 40 Düsseldorfer Museen, Galerien und Kulturinstitute ihre Tore. Es gibt bis zum frühen Morgen nicht nur prominente Sammlungen zu sehen sowie Führungen an ungewöhnlichen Orten. Sondern auch Live-Musik, Lesungen und jede Menge kulinarische Überraschungen. Mehr unter: www.nacht-der-museen.de
Weitere Tipps in KürzeDetmold. Den Russlanddeutschen widmet sich die Ausstellung „Angekommen.
Russlanddeutsches Leben“ im Detmolder Freilichtmuseum. Sie präsentiert
Biografien, Fotografien und Erinnerungsstücke. Dazu gibt es ein
umfangreiches Rahmenprogramm. Bis zum 31. Oktober. Emmerich. Südafrikanische Fotografie zeigt die Ausstellung „Johannesburg
Transitions“ im Pan Kunstforum. Auf rund 100 Schwarz-Weiß-Fotografien
konfrontiert der südafrikanische Künstler Andrew Tshabangu
den Betrachter mit der Realität der südafrikanischen Hauptstadt
Johannesburg und des Landes, das sich noch immer im Umbruch befindet. Köln. Lecker, lecker: Petits Fours sind paradiesische Kunstwerke
aus Biskuitteig überzogen mit Zuckerguss oder Marzipan, verziert
mit kandierten Früchten. Wunderschön anzusehen sind auch die
Bilder der spanischen Künstlerin Milena Aguilar, die den Petits
Fours eine Ausstellung im Schokoladenmuseum widmet. „Petits Fours
und andere Paradiese“ ist bis zum 24. Mai zu sehen. Brühl. Das einzig vollständig erhaltene Wandbild des Künstlers
Max Ernst (1891-1976) wird im Max Ernst Museum gezeigt. Das Bild „Blütenblätter
und Garten der Nymphe Ancolie“ hing zunächst in der Tanzbar
des Corso-Theaters in Zürich. Gegen Ende der 1950er- Jahre wurde
es von der Wand abgenommen und auf 18 Holzplatten übertragen. |