Vier Blickpunkt-Leser im Fokus
Wie penibel
trennen Sie den Müll?
Dirk Beitzel (43),
Blecheinkäufer aus Erndtebrück:
„Papier, Glas, Kunststoff und Bio werden bei uns getrennt. Das hat unsere Tochter Lea von kleinauf gelernt. Warum wir trennen? Weil’s hinterher viel schwieriger wäre.“
Anna Labda (27),
Betriebswirtin aus Dortmund:
„Ich trenne den Müll grundsätzlich, denn als Betriebswirtin weiß ich, wie wertvoll Rohstoffe sind. Gut, in den Haushaltsmüll geraten mir schon mal Sachen, die ich nicht auf Anhieb den verschiedenen anderen Tonnen zuordnen kann. Aber das ist die Ausnahme.“
Karl-Heinz Dornheim (58),
Maschinenarbeiter aus Arfeld:
„Ich mach’s, wie sich’s gehört: Papier in die Papiertonne, Essensreste in die Biotonne, Plastik und Dosen in den gelben Sack – und den Rest in die graue Tonne. Und ich mach’s, damit möglichst viel recycelt wird. Ich arbeite in der Stahlindustrie und weiss, wie teuer Rohstoffe sind.“
Jasna Koch (34),
Industriekauffrau aus Bad Berleburg:
„Ich trenne nicht Fädchen, Etikett und Klämmerchen vom restlichen Teebeutel, bevor ich ihn in die Biotonne werfe. Ansonsten wird getrennt, so gut es geht.“
Michael Maaß (41),
Betriebsleiter aus Hamminkeln:
„Ich mache das mit der Mülltrennung
aus zwei Günden: Es wird gefordert, und es
ist sinnvoll. Denn alles was wiederverwertet werden kann, sollte auch getrennt gesammelt werden.“ |