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Deutscher Computerspielpreis 2010 geht an „ExperiMINTe“ von Gesamtmetall

Beim Spielen lernen

Bild: Spannend und lehrreich
Spannend und lehrreich: Diese Schülerin repariert einen Hafenkran. Fotos: fotolia;
Montage: Roth

Das lässt vielen Eltern graue Haare wachsen: Wenn der Nachwuchs am Rechner auf Feinde schießt. Aber es gibt auch viele gute Computerspiele – ohne Gewalt. Die Bundesregierung hat jetzt wieder den Deutschen Computer­spielpreis verliehen.

Ideal für den Einsatz im Unterricht

Das beste Aus- und Weiterbildungsspiel heißt „Experi­MINTe“ und ist vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Hier geht es darum, einen ägyptischen Tempel zu rekonstruieren, den Kran eines mittelalterlichen Hafens zu reparieren oder auf einer Raumstation mit dem Pflanzenwachstum zu experimentieren.
Dabei merken Jugendliche kaum, dass sie in Wirklichkeit lernen: Zum Beispiel technisches Zeichnen, Hydraulik, Elektrik. Deshalb ist das Spiel für den Einsatz im Unterricht ideal, urteilt die Jury.

Den Preis holte Gesamtmetall jetzt schon zum zweiten Mal: 2009 wurde das Abenteuerspiel „TechForce“ ausgezeichnet. Wolfgang Gollub, bei dem Verband verantwortlich für die Nachwuchssicherung, sagt: „Mathe und Naturwissenschaften machen Spaß – wenn man die Inhalte richtig aufbereitet. Dann verschwindet auch die Angst vor diesen Fächern.“

BA

 

Mehr Infos über das Spiel „ExperiMINTe“ gibt’s im Internet unter
www.experiminte.de