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Vier Blickpunkt-Leser im Fokus

Fliegen – ein Luxus?

Bild: Manuel Schefczyk

Manuel Schefczyk (37),
Industriemechaniker aus Siegen:

„Wir fliegen jedes Jahr. Da wir Pauschalangebote nehmen, ist der Flug schon mit drin. Da achten wir nicht so auf den Preis. Auf Komfort legen wir weniger Wert, Sicherheit muss aber schon sein. Meine Frau stammt aus Bosnien. Früher sind wir oft mit dem Auto hingefahren, aber unterwegs sind viele Mautgebühren zu bezahlen. Wenn man das gegenrechnet, ist Fliegen gar nicht
so teuer.“

 

Bild: Marco Prade

Marco Prade (22),
angehender Anlagenführer aus Geiswald:

„Bisher bin ich nur zweimal geflogen, demnächst geht es wieder in die Türkei. Wenn ich in Urlaub fahre, dann will ich ruhig auch mehr ausgeben für eine gute Airline. Eine schöne Maschine, nettes Personal – denke, das hängt auch mit der Preisklasse zusammen. Ich habe mir auch schon überlegt, einen Billigflieger zu nehmen. Aber das ist nicht das Wahre.“


 

 

Bild: Bernd Vetterlein

Bernd Vetterlein (30),
Ingenieur aus Siegen:


„Ein Langstreckenflug ist eigentlich Luxus, aber die bequemste und oft einzige Art, von A nach B zu kommen. Wenn man dafür 400 bis 500 Euro zahlen muss, ist das nicht wenig. Andererseits: Sitzt man zehn Stunden im Flieger, soll es keine No-Name-Gesellschaft sein. Reise ich privat, gucke ich erst einmal nach Billig-Angeboten. So mancher Flug ist günstiger als eine Auto- oder Bahnfahrt.“

 

 

Bild: Benjamin Carls

Benjamin Carls (31),
Einkaufsleiter aus Neuenrade:

„Beruflich fliege ich viel, privat eigentlich auch, meist nach Asien und in die USA. Für die Urlaubsflüge versuche ich so wenig wie
möglich auszugeben, für die Dienstreisen soviel wie nötig. Innerhalb von Europa nehme ich den Billigflieger, bei Langstrecken ist es schwierig, etwas Passendes zu finden. Komfort und Service mache ich anhand der Fluglinie fest, nicht anhand des Preises.“