Wird in Ihrem Umfeld
jetzt weniger geraucht?
Andre Thomas (31), Systemadministrator aus Wermelskirchen:
„Eher ist das Gegenteil der Fall. Leider.
Zwar ist in meinem Bekanntenkreis das Gros Nichtraucher, doch einige,
die schon mit dem Qualmen aufgehört haben, fangen jetzt wieder
an. Die meisten aber nehmen Rücksicht, rauchen jetzt draußen.
Ich selbst bin Nichtraucher – allein schon wegen der Gesundheit.
Und auch die Wohnung leidet ganz schön, wenn geraucht wird. Dann
muss man öfters renovieren.“
Alexander Arfmann (33), Teamleiter Schleifzentrum aus Nachrodt:
„Beruflich: Weniger! In meiner Abteilung beispielsweise gilt absolutes
Rauchverbot. In meinem privaten Umfeld hat sich aber nichts geändert.
90 Prozent meiner Freunde und Bekannten rauchen nach wie vor. Auch meine
Frau raucht – draußen auf dem Balkon. Ich selbst habe noch
nie geraucht. Ich mag es einfach nicht. Und außerdem geht dafür
ja auch ganz schön viel Geld drauf.“
Christina Feth (26), Kaufmännische Angestellte aus Remscheid:
„Nein. Weder in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, noch in der
Firma. Und ich kenne keinen, der vor kurzem aufgehört hat. Von den
Leuten, mit denen ich privat zu tun habe, sind etwa 60 Prozent Nichtraucher.
Ich selbst rauche ebenfalls nicht. Ich habe zwar schon mal geraucht,
bei einem Gläschen Wein, in gemütlicher Runde, aber nie eine
Sucht entwickelt. Und so soll es auch bleiben.“
Stefan Perrej (34),
Federmacher aus Hagen:
„Da hat sich nichts geändert. Im Betrieb wird sowieso wenig
geraucht. Und bei mir raucht höchstens der Kopf. Auch in meinem
Freundeskreis sind die meisten Nichtraucher. Viele machen wie ich Kraftsport,
und dazu passt halt nicht die Qualmerei, geht ja voll auf die Kondition.“
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