Vier Blickpunkt-Leser im Fokus
Können Sie nach der Arbeit
gut abschalten?
Stefan Tünker (37),
Industriemechaniker aus Lemgo:
„Ich bin schon seit 20 Jahren in der Firma, bei mir klappt es mal mehr, mal weniger gut. Wenn etwas nicht funktionieren will, denke ich auch nach Feierabend darüber nach. Das ist aber nicht negativ, ich nehme jedenfalls keinen Stress mit nach Hause. Zum Glück habe ich ein ruhiges Gemüt und kann auch bei meinem Hobby, dem Fotografieren, ganz gut abschalten.“
Maike Wünsche (41),
Empfangsdame aus Bad Salzuflen:
„Ich schaffe das sehr gut. Erst einmal hinsetzen, eine rauchen, die Zeitung lesen, Musik anmachen – das tue ich jeden Tag. Das Allerwichtigste ist, eine rauchen: Im Betrieb dürfen wir ja nicht. Probleme, wenn es denn welche gab, bespreche ich mit meinem Partner. Abends gehe ich dann eine Runde spazieren oder treffe mich mit Freunden.“
Konstantin Deirich (23),
Zerspanungsmechaniker aus Lemgo:
„Nach der Arbeit dusche ich, treffe mich mit der Freundin, unternehme irgendwas. Ich habe allerdings nicht diese Einstellung, nach Hause zu kommen und zu rufen: Oh, endlich Feierabend! Ich kann auch dann noch ganz gut an die Arbeit denken, denn sie macht
mir Spaß.“
Stefanie Berghahn (38),
Versandmitarbeiterin aus Dörentrup:
„Wenn ich nach Hause komme, mache ich mir einen Kaffee und gönne mir mindestens eine halbe Stunde Pause. Danach ist der Haushalt dran. Ich bin alleinerziehend und es dauert, bis ich soweit bin, mich abends mal eine Stunde vor den Fernseher zu setzen. Aber so schafft man es, die Arbeit auszublenden.“
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