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Freizeit-Tipps für den September 2008

Was, wann und wo?


Bild: Die Patchworkfamilie in der KunstSaltos über den Wellen

„Wakeboard“ – das ist nicht etwa ein anderes Wort für „Wasserski“: Beim Wakeboarding steht der Fahrer seitlich zur Fahrtrichtung auf einem Brett, gezogen wird er von einem PS-starken Boot. Dessen Heckwelle nutzen die Wakeboarder als Abschussrampe, dann präsentieren sie spektakuläre Tricks wie Saltos und Schrauben. Am 27. und 28. September ist der Fühlinger See in Köln Austragungsort der Deutschen RockOn-Wakeboard-Meisterschaft 2008. Foto: dpa

Infos: www.dm-boot.de


Bild: NRW geht auf die RolleLoch im Kopf

Heilsame Löcher in den Schädel bohren – das konnten Menschen schon vor mehr als 10.000 Jahren. Im Neanderthal-Museum Mettmann spannt die Ausstellung „Loch im Kopf“ einen Bogen von den frühesten bekannten Schädeloperationen bis zur modernen Gehirn-Chirurgie. Die Schau ist noch bis zum 2. November zu sehen. Foto: dpa

Infos: www.neanderthal.de


Bild: Seitenblick auf die TechnikKunstvolle Werbung

Plakate sollen eigentlich nur werben – trotzdem sind sie manchmal kleine Kunstwerke. Die „100 besten Plakate des Jahres 2007“ aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind bis 21. September im Essener Folkwang-Museum zu bewundern, von einer Jury aus mehr als 1.600 eingesandten Werken ausgewählt.

Infos: www.museum-folkwang.de

 


Bild: Region Ostwestfalen LippeMathe zum Mitmachen

Am „Jahr der Mathematik“ 2008 beteiligt sich das Freilichtmuseum Hagen bis 27. September: Eine Ausstellung mit 25 Stationen macht theoretische Mathematik praktisch erfahrbar. Die Besucher können sich am Bau einer Leonardo-Brücke versuchen, Knobelspiele durchdenken, Seifenhaut-Experimente erproben und vieles mehr.

Infos: 02331/7807-0

 


Weitere Tipps in Kürze

Bochum/Duisburg/Essen. „Aus der Fremde“ lautet der Titel der diesjährigen RuhrTriennale: Das Festival beschäftigt sich mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Wahrnehmungen des Fremdseins, mit Migration, Exil und Entfremdung – sich selbst und anderen gegenüber. Bis 5. Oktober werden zahlreiche Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Musik, Tanz und Literatur in den eindrucksvollen Industriehallen des Ruhrgebiets gezeigt.
Infos: www.ruhrtriennale.de

Oberhausen. Die spektakuläre Entstehungsgeschichte der ersten Eisenhütte im Ruhrgebiet wird jetzt erzählt: in der „St.AntonyHütte“ in Oberhausen. Das neu errichtete Museum erzählt von den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen – und vom harten Alltag der Menschen. Audiovisuelle Medien lassen die Hauptakteure der Geschichte zu Wort kommen.
Infos: www.rim.lvr.de/schauplaetze/oberhausen/antony

Mülheim. Am 27. September öffnet das neue Gründer- und Unternehmermuseum in Mülheim seine Tore. Im ehemaligen Stammsitz von August und Joseph Thyssen – dem heutigen Haus der Wirtschaft – wird Deutschlands erstes Museum seiner Art die Erfolgsgeschichten bedeutender Firmengründer erzählen und ihre Wege in die Selbstständigkeit dokumentieren.
Infos: gum.muelheim-business.de

Bonn. Chansonetten, Nackttänzerinnen, Halbweltdamen: Der Maler und Grafiker Georg Tappert war einer der ersten deutschen Künstler, die die großstädtische Vergnügungswelt als Thema entdeckten. In seinen Frauenbildern spiegelte der Künstler die Verführungskünste und Rollenspiele seiner Modelle, ihre erotische Ausstrahlung und ihre seelischen Befindlichkeiten. Das August-Macke-Haus zeigt Tapperts Bilder in einer Schau, die noch bis 14. September zu sehen ist.
Infos: www.august-macke-haus.de