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Vier Blickpunkt-Leser im Fokus

Urlaubs-Ausgaben: 2009 auf dem Spar-Trip?

Bild: Peter Bilgeri

Peter Bilgeri (62), Bauingenieur aus Ratingen:

„Wir waren in diesem Sommer für drei Wochen in Spanien. In einer Ferienwohnung. Die Ausgaben vor Ort sind da relativ gering. Insgesamt gaben wir rund 2.500 Euro aus. Im November haben wir noch etwas vor: eine Woche an der Lykischen Küste in der Türkei. Da zahlen wir alles inklusive 300 Euro pro Person. Am Urlaub sparen wir nicht. Den haben wir nämlich nötig.“

 

 

 

 

Bild: Werner Remarque

Werner Remarque (38), Anwendungstechniker aus Alsdorf:

„Ich kann es mir nicht leisten, für ein Häuschen in einem Ferienpark in der Hochsaison 1.000 Euro pro Woche zu zahlen. Aber ich habe zwei Kinder und bin auf die Ferien angewiesen. Vielleicht nehmen wir uns ein Häuschen in den Herbstferien. Dann kostet es nur die Hälfte. Unsere Kinder brauchen das nicht unbedingt. Die fragen schon: Müssen wir denn wieder wegfahren?“


 

 

 

Bild: Debby Tjandrakosoma

Debby Tjandrakosoma (23), angehende Bürokauffrau aus Leverkusen:

„Wir waren zu fünft in den Urlaub gefahren, ich, mein Vater und meine drei Brüder. Mit einem Wohnmobil. Zweieinhalb Wochen waren wir unterwegs, zuerst in der Schweiz, dann auf dem Balkan. Und ich, als einzige Frau, durfte natürlich kochen. Ich habe für die Reise 500 Euro Taschengeld bekommen – zum Shoppen. Im Urlaub auf den Euro gucken, gibt es bei uns nicht. Da sparen wir nie.“

 

 

 

 

Bild: Wilfried Wahlen

Wilfried Wahlen (58), Meister der Produktion aus Leverkusen:

„Ich habe diesmal am Urlaub gespart, er war günstiger als sonst – und schlecht. 1.200 Euro pro Person für 14 Tage Südspanien in der Nähe von Alicante. Dank all inklusive haben wir pro Person 400 Euro gespart. Dafür war das Hotel ziemlich mies. Im Herbst geht es mit einer Clique für 1.500 Euro pro Person nach Gran Canaria.“