Vier Blickpunkt-Leser im Fokus
Achten Sie beim Kauf
auf Made in Germany?
Carsten Röltgen (39),
Marketing-Spezialist aus Düsseldorf:
„Made in Germany – das ist für mich nach wie vor ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf. Daneben spielen Preis und Marke eine entscheidende Rolle. Die Marke wird immer wichtiger und rückt die Bedeutung des Herkunftslandes in den Hintergrund. Ich zum Beispiel kaufe doch ein iPhone, weil es von Apple ist. Dabei ist mir letztendlich egal, wo es produziert wurde.“
Maik Buchmüller (35),
Handelspacker aus Solingen:
„Es kommt auf das Produkt an. Wichtig ist mir Made in Germany überall dort, wo ich Wert auf Sicherheit lege, zum Beispiel beim Werkzeug. Da darf der Preis natürlich ein bisschen höher sein. Für mich steht das traditionelle Siegel auch für gute Qualität. Deshalb habe ich bisher nur deutsche Automarken
gefahren.“
Alexander Oppat (17),
Schüler aus Wuppertal:
„Nein, obwohl ich es eigentlich wichtig finde, dass Deutschland noch produziert. Es müssen ja nicht immer China oder die USA die Hauptlieferanten sein. Beim Kauf gucke ich auf Preis und Qualität. Wenn etwas günstig und dazu noch Made in Germany ist, würde ich natürlich zugreifen.“
Karl-Heinz Schilling (53), Maschinenschlosser aus Düsseldorf:
„Ich achte auf Made in Germany, damit bin ich stets gut gefahren. Na gut, mein Auto ist ein Skoda, aber da steckt eben jede Menge VW drin. Schwierig wird’s bei Sachen, die es einfach aus deutscher Produktion nicht mehr gibt, viele Hifi-Anlagen zum Beispiel. Ich bin der festen Meinung, dass es sich auszahlt, mehr Geld für Qualität auszugeben.“
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